An praktischer Bibelschule Gott erlebt  – ein ehemaliger SLA Student erzählt.

Christian spricht über seine Zeit an der praktischen Bibelschule «Supernatural Life Academy» (SLA) was das mit ihm gemacht hat und wie er damals und heute Gott erlebt. 

Was hast du an der SLA erlebt?

Grundsätzlich habe ich ein bewusstes Unterwegssein mit Gott erlebt und mitgenommen. Sei das im Gottesdienst mit der Erwartungshaltung, dass Gott einem begegnet, wirkt und redet – als auch im Alltag: beim Einkaufen oder auf der Arbeit.

Weil ich während der SLA in meinem Umfeld war, hat mich die SLA ermutigt, motiviert und gepuscht, was ich dann gleich ausleben konnte. Ich arbeitete während der SLA als Taxifahrer, da konnte ich für Leute beten und erleben, wie sie geheilt wurden. Es gab auch witzige Szenen, als eine Frau so perplex war, als sie von Jesus geheilt wurde, dass sie gleich geflüchtet ist. Ich habe sie etwas später nochmals getroffen und sie sagte mir, dass sie es sehr gut erlebt hat.

Wann hast du die SLA absolviert?

Von September 2016 bis im Mai 2017 war ich an der SLA in Aarau.

Was war für dich der Grund, an die SLA zu kommen?

Viele meiner Freunde gingen an die Bethel School of Supernatural Ministry (BSSM) nach Redding, Kalifornien (USA). Gleichzeitig haben wir in unsere Kirche begonnen, das Wirken Gottes zu entdecken. Weil ich die Rekrutenschule absolvieren musste, konnte ich nicht mit ihnen nach Redding gehen. Ich denke schlussendlich war für mich aber ausschlaggebend, dass die SLA im Schweizer Kontext das Wirken Gottes entdeckt, was mir sehr viel mehr entspricht.

War für dich auch ausschlaggebend, dass du in deiner Gemeinde und deinem Umfeld bleiben konntest?

Ja, vor allem, dass ich in meinem Umfeld bleiben konnte und das Gelernte gleich anwenden konnte. Ich begann in meiner Gemeinde Inputs zu halten, was nicht machbar gewesen wäre, wenn ich in den USA eine Bibelschule besucht hätte.

Was hat sich bei dir während der SLA verändert?

Mein Selbstwert und damit verbunden das Thema Identität. Das Wissen, was Gott über mich denkt, hat mich von Minderwert frei gemacht. Das ist natürlich noch nicht alles einfach 100% gut, aber durch die SLA habe ich grosse Veränderung erfahren. Dadurch habe ich auch gelernt, eine Meinung zu haben und dazu zu stehen, auch wenn andere eine unterschiedliche Meinung haben.

Hat dir die SLA also mehr Freiheit gegeben in den zwischenmenschlichen Beziehungen?

Ja, auf jeden Fall. Auch eine neue Offenheit auf Menschen zuzugehen und nicht zuletzt habe ich im Thema Evangelisation mehr Freiheit erfahren dürfen, vor allem im Alltag Menschen von Jesus zu erzählen und für sie zu beten.

Was hat sich nach der SLA in deinem Leben verändert?

Es hat sich ein Hunger nach dem Erleben des Wirken Gottes festgesetzt. Ich habe erlebt, dass das Wirken Gottes in allen Situationen und in jedem Umfeld möglich ist, darum erwarte ich es auch und habe Hunger nach mehr. Vor der SLA hat mir das Wissen gefehlt, dass Gott immer und überall wirken will. Vorher kannte ich sein Wirken nur punktuell und dachte er wirkt einfach, wann er gerade Lust hat. Ich war mir nicht bewusst, dass man sich einen Lebensstil im Wirken Gottes aneignen kann.

Was hat die SLA in deinem Leben geprägt? Du bist ja jetzt fast vier Jahre mit der SLA fertig.

Zu erleben, dass Gott wirkt hat mich geprägt. Nicht nur zu wissen, dass er wirken kann, sondern sein Wirken konkret zu erleben hat mich stark geprägt. Noch heute gehe ich immer wieder die Zeugnisse von seinem Wirken durch, welche ich mir jeweils aufschreibe. Das ermutigt mich immer wieder aufs Neue.

Welche konkreten Zeugnisse von Gottes Wirken während der SLA sind dir noch in Erinnerung?

Am präsentestes ist mir das Erlebnis, als ein Mitstudent und ich in einem Einkaufszentrum in Aarau für eine Person im Rollstuhl gebetet haben. Auch wenn diese Person nicht in dem Moment geheilt wurde, ich habe da die Kraft vom Zeugnis erlebt, weil wir zuvor im Unterricht darüber gesprochen haben. Die Frau war dann enorm berührt, auch wenn sie keine Heilung erlebte. Aber sie war berührt, dass Gott sie sieht und einen Plan für ihr Leben hat.

Ein anderes Erlebnis war bzgl. dem Reden Gottes, als wir in Luzern an einem Workshop dienten. Ich hatte da ein Wort der Erkenntnis, das sehr genau zutraf: Gott hat mir das Geburtsdatum einer Frau offenbart, dazu noch der Geburtsmonat ihres Mannes, der Name ihres Mannes und ich habe ihr beschrieben, wie ihr Dienst ausschaut. Sie war extrem berührt. Das hat in mir ein starkes Vertrauen in das Reden Gottes geben – gerade auch, weil es sich sehr normal anfühlte, als Gott zu mir sprach. Etwas später traf ich diese Frau wieder und sie erzählte mir, dass es für sie ein sehr grosser Durchbruch war. Das hat mich enorm ermutigt, auch im Alltag auf Gott zu hören.

Zudem erlebten wir in Graubünden Gottes Wirken stark: Ich hatte ein Wort der Erkenntnis für «Lunge». Der Mann, auf den das Wort zutraf, litt an Lungenkrebs im Endstadium. Der Arzt sagte ihm, dass er sehr bald sterben werde. Er erzählte uns das aber nicht. Wir beteten einfach für seine Lunge. Als der Mann einige Tage später wieder beim Arzt war, bestätigte der, dass er komplett geheilt wurde und keinen Krebs mehr im Körper habe.

All das hat ein Grundvertrauen in Gottes Wirken in meinem Leben geformt.

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