Schweissausbrüche wenn es darum geht, Leuten von Jesus zu erzählen – kennst du das? Genau so ging es mir! Ich war mir sicher, dass es nicht meine Berufung war, Menschen auf der Strasse von Jesus zu erzählen. Es schien einfach unmöglich für mich.

Doch durfte ich erleben, wie Jesus ein Wunder in mir tat und mich frei von diesen Ängsten gemacht hat. Und zwar so:

Zuerst zeigte mir Gott, dass meine Schweissausbrüche und Ängste für ihn kein Problem darstellten. Das entspannte mich schon mal. Und dann machte er durch eine starke Begegnung mit dem Heiligen Geist das Unmögliche für mich möglich. Nämlich sass ich im Zug und der Heilige Geist kam über mich – ich fühlte mich so mutig. Ohne mich zu überwinden fand ich mich plötzlich in der Situation wieder, dass ich in einem vollen Zug für einen jungen Mann betete. Er erlebte wie es seinem Fuss danach besser ging. Zuvor hätte ich mir nie ausgemalt, dass soetwas für mich überhaupt möglich wäre. Ohne Hemmungen betet ich für diverse andere Leute im Zug. Plötzlich schien es möglich zu sein – die Ängste waren weg. Wie genial!

Gott veränderte mein Herz so stark, dass ich heute voller Begeisterung und mit Leichtigkeit den Menschen auf der Strasse Jesus näherbringen kann. Ich liebe es mit ihnen zu beten und durfte erleben wie Gott heute noch Wunder tut! Gott ist so gut. Was Gott in meinem Leben getan hat, kann und will er auch in deinem Leben tun.

Lebensverändernd. Dieses Wort beschreibt für mich die Zeit, welche ich an der SLA erleben durfte. In meiner Zeit an der SLA erlebte ich nämlich den oben beschriebenen Durchbruch (und noch wesentlich mehr).

In einem christlichen Elternhaus aufgewachsen, gehörte Jesus schon seit ich denken kann zu meinem Leben. Im Teenageralter liess ich mich taufen und lebte danach, für mein damaliges Empfinden, ein erfülltes Leben als Christin. Zu diesem Zeitpunkt war mir allerdings nicht bewusst, dass das Leben als Kind Gottes noch so viel mehr beinhaltet, als das was ich bis dahin kannte. Doch durch die Begegnungen mit Gott und Offenbarungen, welche er mir an der SLA gab, öffnete sich mir eine neue Welt. Eine neue Dimension wie Glaube ausgelebt werden kann und was alles möglich ist durch ihn. Ich erlebte eine total neue Fülle im Heiligen Geist und lernte wie ich natürlich-übernatürlichen unterwegs sein kann. Mein ganzes Denken hat sich verändert. Ich durfte alte Gedankenmuster ablegen und gewann neue dazu.

Zum Beispiel durfte ich den Heiligen Geist als meinen besten Freund kennen lernen. Ich erfuhr, wie es ist mit ihm unterwegs zu sein, seine Stimme wahrzunehmen und ganz praktisch seine Gedanken in Form von prophetischen Eindrücken anderen Menschen zur Ermutigung weiterzugeben – sei dies auf der Strasse, an meinem Arbeitsplatz oder in der Gemeinde.

Auch entdeckte ich meine Identität ganz neu. Mir wurde klar (im Kopf und im Herzen), dass ich geliebt und angenommen bin. Das brachte einen Frieden und eine Freude in mein Leben, die ich nicht kannte – aber jetzt nicht mehr missen möchte.

Die SLA-Klasse war für mich wie eine grosse Familie. Ein Ort der Sicherheit, an dem ich ich sein durfte und bedingungslose Liebe und Annahme erfahren konnte. Dies ermöglichte mir, Risiken einzugehen und dadurch im Glauben und meiner Identität zu wachsen – so genial.

Es freut mich auch zu sehen, wie das Ende der SLA ein Startschuss für noch viel mehr war.

Ich fühle mich nun ausgerüstet mit Gott zusammen, das Abenteuer Leben zu entdecken.“

Ich bin Rahel und das ist meine Geschichte.