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ARTIKEL

WUNDER

Jeder ist berufen Wunder zu erleben

Wunder zu erleben, erscheint uns sehr aussergewöhnlich – doch sollte das so sein? Jesus machte ein bemerkenswertes Statement:

«Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.» Markus 16:17-18 (SCH2000)

Wunder sollten also für jene normal sein, die an Jesus glauben und ihm nachfolgen. Das ist ja soweit auch logisch, weil Jesus eigentlich überall wo er hinging, selbst Heilungen und die Kraft Gottes erlebte. Im Bewusstsein dessen sagte er:

 

«Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe.» Johannes 14:12 (SCH2000)

 

Wie also kommen wir dahin, dass wir in diesen Zusagen von Jesus leben und natürlich-übernatürlich unterwegs sind?

 

ES IST GNADE

Ein natürlich übernatürlicher Lebensstil ist nicht das Resultat unserer Anstrengungen, sondern das Resultat des Tods Jesu. Nicht unsere guten Taten oder unser perfekter Charakter lässt uns natürlich übernatürlich leben, sondern das vollendete Werk von Jesus (vgl. Joh 19,30). Durch ihn wurden wir alle befähigt natürlich-übernatürlich zu leben.

Einmal betete ich für Kranke, nach einem Tag, an dem ich nicht vorbildlich lebte. Ich dachte, dass sowieso nichts passieren würde, da ich mich ja nicht gut genug verhalten hatte. Dieser Abend wurde mir zu einer großen Lehre: wir sahen so viele Heilungen wie noch selten. Fast jeder wurde an diesem Abend geheilt. Jesus sagt dazu:

“Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt böse Geister aus. Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch.“ Matthäus 10:8 (SCH2000)

Umsonst haben wir es erhalten. Es ist nicht so, dass wir es verdient hätten oder verdienen müssten, damit die Kraft Gottes durch uns wirkt. Wir haben es als Geschenk erhalten. Es ist Gnade.

 

WIR HABEN ALLES, WAS WIR BRAUCHEN

Wenn wir verstehen, dass wir bereits alles haben, was wir brauchen, um Zeichen und Wunder zu erleben, wird es plötzlich sehr entspannt. Wir brauchen nicht noch eine weitere Begegnung oder jemand, der uns die Hände auflegt, bevor wir loslegen können. Wir haben das ganze Königreich erhalten und sind Miterben mit Christus. Wir haben alles, was wir brauchen:

“Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.”  Lukas 12:32 (SCH2000)

Ich muss nicht Zeit mit Gott verbringen, damit ich noch etwas erhalte, denn er hat mir bereits alles gegeben. Wenn ich aber bei ihm bin, werde ich erkennen, was er mir schon gegeben hat. Das befähigt mich in der Kraft vom Heiligen Geist zu leben.

GOTTES REDEN - UNSERE GEDANKEN

Zu verstehen, dass nicht alle Gedanken, die durch unseren Kopf gehen von uns sind, ist eine weitere Grundlage, um natürlich übernatürlich zu leben. Zu mir redet der Heilige Geist oft so, dass ich zuerst denke, es sei ein Gedanke von mir. Das heißt auch, dass ich oft tue, was mir als erstes in den Sinn kommt und darauf vertraue, dass es von Gott ist:

„Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt. Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? (Jesaja 40,13) Wir aber haben Christi Sinn.“ 1. Korinther 2:15-16 (SCH2000)

Wir haben die Gedanken Gottes. Nicht jeder Gedanke, den wir denken, ist von Gott, aber grundsätzlich dürfen wir uns darauf verlassen, dass wenn wir geistlich gesinnt sind, wir von ihm geführt sind. Um Wunder zu erleben, müssen wir nicht auf eine donnernde Stimme aus dem Himmel warten: Gottes Reden ist uns näher als wir denken.

WIR HABEN GENUG GLAUBEN BEKOMMEN

Römer 12,3 sagt uns, dass jeder ein Maß an Glauben erhalten hat. Glaube ist wichtig in Bezug auf einen übernatürlichen Lebensstil. Aber es ist nicht etwas, das uns schwerfallen sollte, sondern etwas, das natürlich geschehen sollte, da wir alle ein Maß an Glauben empfangen haben.

Wenn Jesus sagt, dass ein Glaube, so klein wie ein Senfkorn Berge versetzen kann, bin ich mir sicher, dass Gott uns ein genügend großes Maß gegeben hat, um zu sehen, wie Kranke gesundwerden. Jetzt geht es nur noch darum, dieses Maß richtig einzusetzen und es nicht von unseren Zweifeln untergraben zu lassen. Aber Glauben hat jeder.

GOTTES GEGENWART

Jesus sagte es so:

“Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.” Matthäus 28:20 (SCH2000)

Gott ist mit uns – ob wir das fühlen oder nicht. Seine Gegenwart baut nicht auf unserer Anstrengung oder Konzentration – er hat es uns zugesagt, dass er immer mit uns sein wird. In dem wissen dürfen wir uns Seiner Gegenwart immer mehr bewusst sein. Wir arbeiten nicht für seine Gegenwart, sondern aus seiner Gegenwart. Wir können darauf vertrauen, dass er immer bei uns ist. Genau das sollte in uns eine Sicherheit auslösen, dass in jeder Situation alles möglich ist. Wenn ich mir seiner Gegenwart bewusst bin, bin ich überwältigt von seiner Größe, nicht von der Größe der Probleme, die vor mir liegen. Zu wissen, dass Gott mit mir ist, befähigt mich, in jeder Situation damit zu rechnen, dass Wunder geschehen können.

IN DER PRAXIS

Viele Heilungen oder Prophetien, die ich Leute weitergeben, geschehen schon fast aus «Zufall». Ich habe jemandem mal gesagt, dass er in der nächsten Zeit eine neue finanzielle Versorgung bekommen würde. 5 Tage später erhielt diese Person einen neuen Job. Ich sagte einfach das, was in meinem Herzen war. Es war einfach ein Gedanke, der durch meinen Kopf schoss und den ich aussprach.

Ein Freund von mir kam mal zu mir und sagte, dass er sich verletzt habe beim Sport. Er fiel auf seine Hüfte und hatte seit zwei Wochen starke Schmerzen. Ohne zu überlegen, sprach ich Heilung über ihm aus. Als ich ihn das nächste Mal sah, sagte er mir, dass seine Schmerzen seit dann zu 95% weg waren.

Natürlich-übernatürlich zu leben ist entspannt, wenn wir uns bewusst sind, dass es auf Gnade beruht, uns alles gegeben wurde, was wir brauchen, dass wir oft Gottes Gedanken denken, uns genug Glaube geschenkt wurde und wir uns seiner Gegenwart bewusst sind.